GPS-Tracker für Fahrzeuge im Vergleich
Vom versteckten Magnet-Tracker bis zum Flotten-Festeinbau: Welche Bauform passt, was die Abos kosten und worauf es beim Kauf in der Schweiz ankommt.
Ein GPS-Tracker meldet laufend die Position eines Fahrzeugs an eine App oder ein Web-Portal. Für Betriebe ist das mehr als Diebstahlschutz: Disposition, Ankunftszeiten, Fahrtenbuch und der Nachweis von Einsatzzeiten hängen daran. Die Geräte unterscheiden sich vor allem in drei Punkten — Stromversorgung, Ortungsintervall und Abomodell.
Unsere Empfehlungen 2026
Professional Finder 4G
- Ortung alle 10 Sekunden
- Bis 90 Tage Akkulaufzeit
- Server in der EU, DSG-konform
- Fahrtenbuch-Export für die Buchhaltung
- Monatliches Abo nötig
Cellular GPS Tracker
- Abo für 3 Jahre inklusive
- Sehr kompakt, 4 Monate Akku
- Bewegungs- und Diebstahlalarm
- Kein Fahrtenbuch-Modul
Salind 20 OBD
- Einbau in 10 Sekunden per OBD2
- Dauerstrom, kein Laden nötig
- Mehrere Fahrzeuge in einer App
- Nur für Fahrzeuge mit OBD2-Port
Welche Bauform passt zu Ihnen?
OBD2-Tracker
Stecken direkt im Diagnose-Port unter dem Lenkrad und ziehen Dauerstrom. Kein Laden, aber sichtbar.
Mehr erfahren →Magnet-Tracker
Eigener Akku, starker Magnet. Lassen sich im Radkasten oder unter dem Fahrzeug verstecken.
Mehr erfahren →Festeinbau
Fest verdrahtet an die Bordelektronik. Für Flotten, die dauerhaft und unsichtbar orten wollen.
Mehr erfahren →Asset-Tracker
Robust und wetterfest für Anhänger, Baumaschinen und Container ohne eigene Stromquelle.
Mehr erfahren →Rechtslage nicht vergessen
Bevor Sie Firmenfahrzeuge orten, klären Sie die arbeitsrechtlichen Grenzen. In der Schweiz gilt Art. 26 ArGV 3.
Zur Rechtslage in der Schweiz →Häufige Fragen
Was kostet ein guter GPS-Tracker fürs Auto? + –
Das Gerät selbst liegt zwischen CHF 30 und CHF 200. Entscheidend sind die laufenden Kosten: Ein SIM-Abo kostet meist CHF 4 bis 10 pro Monat. Über drei Jahre gerechnet ist das Abo oft teurer als die Hardware.
Funktioniert ein deutscher GPS-Tracker auch in der Schweiz? + –
Ja. Die meisten Tracker nutzen internationale Roaming-SIMs und funktionieren grenzüberschreitend. Achten Sie darauf, dass der Anbieter Roaming ohne Aufpreis anbietet und die Server in der EU oder Schweiz stehen.
Kann man einen GPS-Tracker orten und stören? + –
Technisch versierte Diebe nutzen Störsender (Jammer), die das Mobilfunksignal blockieren. Gute Geräte erkennen das und schlagen Alarm, sobald die Verbindung abreisst. Ein zweiter, versteckter Tracker erhöht die Sicherheit zusätzlich.