OBD2-GPS-Tracker: Einbau in 10 Sekunden, nie mehr laden
OBD2-Tracker stecken direkt im Diagnose-Port und ziehen Dauerstrom. Vorteile, Grenzen und für welche Fahrzeuge sich die Bauform lohnt.
Der OBD2-Port ist die Diagnose-Schnittstelle, die jedes Auto seit 2001 (Benziner) bzw. 2004 (Diesel) an Bord hat. Er sitzt meist unter dem Lenkrad. Ein OBD2-Tracker wird einfach eingesteckt — fertig.
Der grosse Vorteil: Dauerstrom
Weil der Port Strom führt, muss ein OBD2-Tracker nie geladen werden. Das macht ihn zur bequemsten Lösung für Fahrzeuge, die täglich im Einsatz sind: einstecken, in der App registrieren, vergessen. Für Firmenflotten mit mehreren Fahrzeugen ist das ideal, weil niemand sich um Akkus kümmern muss.
Die Grenzen
- Sichtbar: Der Stecker sitzt offen im Fussraum. Wer ihn kennt, zieht ihn in Sekunden. Für reinen Diebstahlschutz ist ein versteckter Magnet-Tracker die bessere Wahl.
- Nur mit Port: Anhänger, Baumaschinen und ältere Fahrzeuge ohne OBD2 fallen weg.
- Zündungsabhängig: Manche Modelle orten nur bei laufendem Motor. Für lückenlose Standortüberwachung im Stand achten Sie auf einen zusätzlichen Pufferakku.
Für wen lohnt sich die Bauform?
OBD2-Tracker sind die erste Wahl für Lieferwagen, Aussendienst-Fahrzeuge und Mietflotten — überall dort, wo Bequemlichkeit und ein sauberes Fahrtenbuch zählen und niemand das Gerät aktiv verstecken muss. Im Vergleich ist der Salind 20 OBD unser Favorit dieser Klasse.
Tipp: Kombinieren Sie einen sichtbaren OBD2-Tracker fürs Fahrtenbuch mit einem zweiten, versteckten Akku-Tracker als Diebstahlschutz. So bleibt das Fahrzeug auch dann auffindbar, wenn der offensichtliche Stecker gezogen wird.
Top-Geräte im Vergleich
Professional Finder 4G
- Ortung alle 10 Sekunden
- Bis 90 Tage Akkulaufzeit
- Server in der EU, DSG-konform
- Fahrtenbuch-Export für die Buchhaltung
- Monatliches Abo nötig
Cellular GPS Tracker
- Abo für 3 Jahre inklusive
- Sehr kompakt, 4 Monate Akku
- Bewegungs- und Diebstahlalarm
- Kein Fahrtenbuch-Modul